fünftes Kapitel

Ein Dort, ein Fest

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Lille und Jeppe blieben auf der obersten Stufe stehen, der Wind fegte ihnen noch kalt in den Rücken und wirbelte einen kleinen Luftzug durch den stummen Raum. Alle starrten sie an, so viele grüne Gesichter. Jeppe suchte den Raum ab, er suchte dieses eine Augenpaar, welches ihm bekannt vor kommen müsste, aber er konnte nicht alle sehen. Drei Stufen führten hinab in einen wahnsinnig großen runden Raum. Die Wände waren aus sehr alt aussehenden Backsteinen gebaut, die sich zur Mitte hin zu einer großen Kuppel formten. Die vielen Fenster zu allen Seiten, ließen das immer wildere Schneetreiben wie ein Schauspiel vor den Scheiben tanzen und ließen die Kälte trotzdem nicht hinein dringen. Viele sehr rustikal wirkende, alte Holztische standen in der Mitte des Raumes, lange Tische zu deren Seiten jeweils zwei lange Bänke Platz boten, für viele Besucher. Sie alle waren bis auf den letzten Zentimeter Holz, besetzt mit Menschen und Wurmgestalten und sie alle schauten auf die zwei Kinder.

 

Margarete schloss die Tür hinter den Kindern und als wäre es das Zeichen zum zerschlagen der Stille gewesen, begann ein Raunen in dem Raum. Lille schaute Jeppe an, in ihrem Bauch machte sich ein mulmiges Gefühl breit, doch als sie Jeppes Hoffnung in den Augen sah, konnte sich das Gefühl kaum mehr Raum in ihrem Magen nehmen. Genau in diesem Moment strahlte er so viel Zuversicht aus, dass Lille etwas schmunzeln musste. Jeppe grinste zurück und auf ein unsichtbares Kommando hin, setzten beide Kinder ihren Fuß auf die nächste Stufe. Wie viel Symbolkraft diese Treppen doch haben, dachte Lille bei sich, denn wieder war es eine Treppe, die sie in ein neues Abenteuer führen sollte.

Als die Kinder die letzte Stufe hinter sich gelassen hatten, sprangen die Menschen in diesem Raum von ihren Plätzen. Die Musik begann wieder zu spielen und ließ viele kleine Noten an den Wänden entlang tanzen. Die Kinder fingen erneut an, zwischen den Tischreihen hindurch zu tanzen und einige der Menschen , die grünen und auch hautfarbenen,  waren eilig dabei enger zusammenzurücken, um Platz für die Neuankömmlinge zu schaffen. Stups hatte schon einige ihrer Freunde entdeckt und winkte die anderen Kinder eilig zu sich. Lille und Jeppe wollten gerade ihre Mäntel ausziehen und auf die nun freien Plätze legen, da wurden sie von Stups und ihren Freunden schon zu der langen Theke gezerrt. Die sich in einem perfekten Halbkreis der Rundung des Raumes anpasste. Die Wand dahinter war mit Regalen behängt auf denen sich Gläser, Flaschen und aber auch so manch Eigenartiges befand. Durchbrochen wurden die Regale nur hin und wieder von einem Fenster, hinter denen es inzwischen so dunkel war, dass man selbst die tanzenden Flocken kaum noch sehen konnte. Lille und Jeppe bekamen eine große braune Tasse in die Hand und Stups grinste während sie sagte, dass sei garantiert das  Beste was sie jemals getrunken hätten.

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Merinowolle trifft auf das 5te Kapitel
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